MEDITATION | Herausforderung 'wilder Geist'

Aktualisiert: 18. Okt 2018


Obwohl die Technik der Atemmeditation sich einfach und simpel anhört, so bemerken wir schnell die Herausforderungen unseres meist unkonzentrierten Geistes. Kurz nachdem wir den Fokus auf den Atem legen, schieben sich die ersten Gedanken zahlreicher Themen in das Aufmerksamkeitsfeld. Gedanken an bevorstehende Aufgaben, an die Abendplanung oder an vergangene Erlebnisse des Tages oder Woche buhlen um Ihre Aufmerksamkeit.


Es ist die Natur des Geistes zu denken – es ist nicht Ziel, diese mit Kraft zu unterdrücken.

Viele Vorurteile der Meditation drehen sich darum, dass es Ziel sei, das Nichts-Denken zu erzwingen. Dies entspricht nicht der Kunst der Meditation. Der Trainingseffekt der Meditation (Fokus auf Atmung – Gedanken kommen – man bemerkt den Gedanken – gleichmütig erneut der Fokus auf den Atem) bewirkt eher eine Beruhigung und Schärfung der Gedanken als dessen Auslöschung.


Wo früher zum Teil unzusammenhängende, wilde Gedanken um die Aufmerksamkeit der Person buhlten, verschärfen sich diese zunehmend und werden präziser, linearer und komletter. Während der Meditation und auch danach im Alltag stellen sich zunehmende Klick-Momente und stärkere Erkenntnisse mühelos und wie von alleine ein. Dies alles sind positive Nebenwirkungen der Geistesschärfung durch diese Achtsamkeitsübung.


Der nächste Blog-Eintrag behandelt einen einfachen Trick, der die Konzentrationskraft des Geistes hochhält.


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